Der Boogie Woogie

Der Boogie, auch Boogie Woogie genannt, hat sich musikalisch aus dem Blues entwickelt. Ursprünglich war er die Pianobegleitung des Blues mit gleichförmig hämmernden acht Achtel-Beatschlägen im Bass.

Zur Popularität gelangte er ab Anfang 1949. Im Tempo unterschiedlich schnell gespielte Musikstücke führten zu verschiedenen tänzerischen Varianten in den Grundschritten.

Der erste bekannte Boogie soll auf den Steptänzer Pine Top Smith zurückgehen. Dieser neue Paartanz wurde unter verschiedenen Namen bekannt.

1940 sprach man von Jitterbug vor allem in den USA. Mit der Verlagerung der US-Army nach Europa wurde er auch hier unter dieser Bezeichnung populär. In England entwickelte sich daraus der Jive, 1945 wurde von Bebop und ab 1955/56 von Rock'n'Roll gesprochen.

Als Boogie wurde er in Europa zum Volkstanz der 1950er Jahre. Er löste auch in der Tanzkleidung mit schwingenden Petticoats und lässigen Jacketts eine revolutionäre neue Welle aus.

Das Heben der Partnerin, Sprünge und andere Kunststücke waren die reizvollen Elemente, die phantasiereich zwischen die Grundschritte eingefügt wurden.

Boogie wurde vor einigen Jahren wieder entdeckt. Er wird heute weitgehend ohne Figurenfolge getanzt - frei improvisiert. Die Figuren sollten ohne Auf-/Abbewegungen mit leicht gebeugten Knien ausgeführt werden.

Der Boogie und der Jitterbug haben wie der Blues 12taktige Phrasierung. In Anpassung an das Tempo des Musikstückes und den Grundrhythmus können vier oder sechs Schritte getanzt werden, im Single- oder Double Time.

 

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